Ihre Vorteile:
- kleine Gruppe bis 12 Teilnehmer, garantierte Durchführung ab 2 Personen
- Vollpension
- deutschsprechende Reiseleitung
- kulturelle Höhepunkte des Landes
- Wandern im Herzen des Kaukasus
- einzigartige Methoden der Bier- und Weinherstellung
- Treffen mit lokalen Kunsthandwerkern
Ihr Reiseverlauf:
1. Tag
Ankunft in Tbilisi
Individuelle Anreise. Empfang am internationalen Flughafen von Tiflis/Tbilisi und Transfer zum Hotel. Nach dem Check-in steht der Rest des Tages zur freien Verfügung.
Abendessen und Übernachtung in Tbilisi.
2. Tag
Tbilisi Stadtrundgang
Heute entdecken Sie die historische Hauptstadt, die an der Schnittstelle zwischen Ost und West liegt. Bei einem Spaziergang bewundern Sie die architektonische Vielfalt von den klassischen Jugendstilfassaden über die typischen Holzbalkone bis hin zu modernen Bauwerken. Mit der Seilbahn schweben Sie hinauf zur Nariqala-Festung, um den weiten Blick über die Stadt zu genießen. Später kehren Sie in einen der traditionellen, schattigen Innenhöfe der Altstadt ein. Bei einem Glas hausgemachter Limonade erleben Sie eine Aufführung georgischer Musiker.
Der Name der Stadt geht übrigens auf das georgische Wort „tbili“ für „warm“ zurück, da Tbilisi im 5. Jahrhundert bewusst um die dortigen heißen Schwefelquellen herum gegründet wurde. Diese Thermalquellen im historischen Bäderviertel Abanotubani speisen noch heute die traditionellen Badehäuser mit ihren markanten Backsteinkuppeln.
Abendessen und Übernachtung in Tbilisi.
3. Tag
Poka – Gorelowka – Höhlenstadt Wardsia
Heute machen Sie sich auf den Weg Richtung Süden. Die Fahrt verläuft über die Hochebene von Tsalka, eine dünn besiedelte Region mit vulkanischen Landschaften und tiefblauen Bergseen.
Sie machen Halt am Paravani-See, dem größten See des Landes, und besuchen das Kloster Poka. Die dortigen Nonnen sind bekannt für ihre handwerkliche Käseherstellung nach alten Rezepten. Im nahegelegenen Dorf Gorelowka begegnen Sie der Gemeinschaft der Duchoboren, einer im 19. Jahrhundert aus Russland vertriebenen religiösen Minderheit. Bei Tee und traditionellen Süßigkeiten erfahren Sie mehr über ihre Lebensweise.
Anschließend fahren Sie nach Wardsia und legen einen kurzen Halt an der Festung Chertwisi ein. Die Höhlenstadt Wardsia ist ein Meisterwerk des georgischen „Goldenen Zeitalters“ unter Königin Tamara im 12. Jahrhundert. Auf 13 Etagen verteilen sich rund 3.000 Räume, die einst bis zu 50.000 Menschen Schutz vor Angreifern boten. In den Fels sind nicht nur Wohnhöhlen eingeschlagen, sondern auch eine Kirche, eine Schatzkammer, eine Bibliothek und sogar eine Apotheke. Rund 300 Räume und die kunstvoll restaurierte Kirche Maria Himmelfahrt können heute besichtigt werden.
Abendessen und Übernachtung in Wardsia.
4. Tag
Saro – Tschobareti – Aspindsa – Akhaltsiche – Bordschomi
Sie starten den Tag mit der Fahrt nach Saro, einem abgelegenen Dorf auf einer hohen Felsklippe. Hier besichtigen Sie megalithische Ruinen aus vorchristlicher Zeit, deren genauer Ursprung bis heute ungeklärt ist, sowie eine schlichte Kirche aus dem 7. Jahrhundert.
In Tschobareti sind Sie zum Mittagessen in einem traditionellen meschetischen Haus zu Gast und sehen dabei, wie die Einheimischen hier leben und ihren Alltag gestalten.
In Aspindsa besuchen Sie eine lokale Brauerei, die ein besonderes Bier herstellt. Vergoren wird es in Qvevris – großen, im Boden vergrabenen Tonkrügen, die traditionell eigentlich für die Weinherstellung genutzt werden. Georgien gilt mit einer über 8.000-jährigen, ununterbrochenen Tradition als die Wiege des Weinbaus. Die Reifung in Qvevris ist sogar von der UNESCO geschützt. Die Übertragung dieser Methode auf die Bierbrauerei ist ein Experiment junger georgischer Braumeister, das an alte, fast vergessene Rezepturen der kaukasischen Bergvölker anknüpft.
Abschließend besichtigen Sie die Festung Rabati in Akhaltsiche, eine aufwendig restaurierte Anlage, die als Symbol für das friedliche Zusammenleben verschiedener Kulturen gilt. Auf engem Raum befinden sich hier eine Moschee, eine orthodoxe Kirche, eine Madrassa und eine Synagoge. Die Fahrt endet im waldreichen Kurort Bordschomi.
Abendessen und Übernachtung in Bordschomi.
5. Tag
Bordschomi – Mzcheta – Ananuri – Stepantsminda
Nach dem Frühstück unternehmen Sie einen Spaziergang durch den historischen Kurpark von Bordschomi, wo Sie das warme, naturbelassene Mineralwasser direkt an der Quelle verkosten können.
Danach fahren Sie nach Mzcheta, der alten Hauptstadt am Zusammenfluss der Flüsse Mtkwari und Aragvi. Mzcheta ist das spirituelle Herz Georgiens. Im Jahr 327 n. Chr. wurde hier das Christentum durch die Heilige Nino zur Staatsreligion erklärt. Hier besichtigen Sie zwei der bedeutendsten Monumente des Landes, die beide zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören: das auf einem Hügel thronende Dschwari-Kloster aus dem 6. Jahrhundert und die monumentale Swetizchoweli-Kathedrale im Stadtzentrum, in der sich nach Überlieferung unter dem Fundament der Leibrock Christi befindet.
Nach einem Mittagessen im Garten bei Einheimischen, begleitet von Wein und dem traditionellen Tresterbrand Chacha, führt Sie die Georgische Heerstraße hinauf in den Großen Kaukasus. Sie passieren den Kreuzpass auf 2.395 Metern Höhe und besichtigen unterwegs die Wehrkirche Ananuri, die direkt über dem Schinwali-Stausee liegt, bevor Sie Stepantsminda erreichen.
Abendessen und Übernachtung in Stepantsminda.
6. Tag
Gergeti – Tbilisi
Am Morgen wandern Sie in einer etwa dreieinhalbstündigen Tour hinauf zur Gergeti-Dreifaltigkeitskirche auf 2.170 Metern. Bei gutem Wetter bietet sich Ihnen hier das klassische Postkartenmotiv Georgiens: Direkt hinter der steinernen Kirche ragt der 5.047 Meter hohe Berg Kasbek auf, der dritthöchste Gipfel des Landes. Der majestätische Riese ist ein erloschener Vulkan und tief in den Mythen verwurzelt – laut der griechischen Mythologie wurde hier Prometheus an den Fels gekettet, weil er den Menschen das Feuer brachte.
Nach dem Abstieg zurück nach Stepantsminda besuchen Sie eine traditionelle Filzwerkstatt und sehen, wie Kleidung und Accessoires in Handarbeit entstehen.
Am Nachmittag erfolgt die Rückfahrt über die Heerstraße zurück nach Tbilisi, wo Sie den letzten Abend Ihrer Reise verbringen.
Abendessen und Übernachtung in Tbilisi.
7. Tag
Abreise
Frühstück im Hotel. Transfer zum Flughafen. Abreise.
Veranstalter: Diesenhaus Ram GmbH, Große Friedberger Str. 44 – 46, 60313 Frankfurt/Main
Diese Reise ist nicht geeignet für Personen mit eingeschränkter Mobilität.
Bitte wenden Sie sich bei Fragen an unsere Mitarbeiter.











